am 09.09.2019

Was ist eigentlich ein VgV-Verfahren?

VgV-Blog

Was ein VgV-Verfahren regelt, wer es anwenden muss und wie genau ein solches Verfahren aufgebaut ist, beschreiben wir in diesem Blogbeitrag.

Nicht nur im Projekt Neubau Therme hören wir immer wieder von VgV-Verfahren. Die komplexen Zusammenhänge im Vergaberecht möchten wir gerne im Folgenden näher beschreiben. Dazu haben wir ein Interview mit Andreas Reichelt geführt, der bei Hitzler Ingenieure als Syndikusrechtsanwalt für Vergabeverfahren zuständig ist. Er betreut aktuell im Zuge des Neubaus der Therme Oberstdorf zusammen mit den Kurbetrieben die drei europaweiten VgV-Verfahren der Fachplaner HLS (Heizung, Lüftung, Sanitär), ELT (Elektrotechnik) und TWP (Tragwerksplanung).

Kurbetriebe:
Herr Reichelt, Sie sind bei Hitzler Ingenieure als Syndikusrechtsanwalt für Vergabeverfahren mit dem Schwerpunkt Planungsleistungen zuständig und begleiten auch uns in dieser komplexen Aufgabenstellung.

Wofür steht VgV?

Hinter dem Kürzel VgV verbirgt sich die „Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge“, kurz Vergabeverordnung. Diese setzt auf nationaler Ebene die europäische Richtlinie 2014/24/EU um.

Wer muss die VgV anwenden?

Anzuwenden ist die VgV von allen öffentlichen Auftraggebern. Wer öffentlicher Auftraggeber ist, wird wiederum im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) definiert.

Wann ist die VgV anzuwenden?

Grundsätzlich ist die VgV für alle öffentlichen Aufträge, aber auch für Wettbewerbe durch öffentliche Auftraggeber anzuwenden, die über den jeweiligen Schwellenwerten der eben genannten Richtlinie liegen. Diese Schwellenwerte werden alle zwei Jahre von der EU-Kommission überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Sind damit also weitere Gesetzte zu berücksichtigen?

Ja, es gibt zahlreiche Vorschriften, die – je nach Art des zu vergebenden Auftrags – zu berücksichtigen sind. Zudem entwickelt sich das Vergaberecht gerade auch mit Blick auf die Digitalisierung stetig weiter. So ist die damalige Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, bekannt als VOF, mittlerweile für europaweite Verfahren genauso in der VgV aufgegangen wie die Vergabe- und Vertragsordnung für Liefer- und Dienstleistungen, die VOL. Für Vergaben unterhalb der Schwellenwerte gibt es jetzt die Unterschwellenvergabeverordnung UvGO. Nicht zu vergessen die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, die unter dem Kürzel VOB etabliert ist. Mit all diesen Abkürzungen und den dahinterstehenden Rechtsquellen zu jonglieren, ist unser tägliches Geschäft.

Wie hoch sind die Schwellenwerte?

Für die Marktgemeinde Oberstdorf als öffentlichem Auftraggeber liegen die Schwellenwerte für Liefer- und Dienstleistungsaufträge – zu denen auch die freiberuflichen Leistungen von Architekten und Ingenieuren zählen – aktuell bei 221.000 Euro netto, für Bauleistungen bei 5.548.000 Euro netto. Ab diesen Werten sind europaweite Vergabeverfahren verpflichtet, die mittlerweile übrigens ausschließlich elektronisch abgewickelt werden.

Welche Verfahrensarten gibt es in der VgV?

Dem öffentlichen Auftraggeber stehen in der Regel zwei unterschiedliche Verfahrensmöglichkeiten zur Wahl: das offene und das nicht offene Verfahren. Beiden Verfahren geht ein Teilnahmewettbewerb voraus. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es noch den wettbewerblichen Dialog, die Innovationspartnerschaft und das Verhandlungsverfahren mit oder ohne Teilnahmewettbewerb.

Für die Fachplanungsleistungen zum Neubau der Therme haben die Kurbetriebe Oberstdorf ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gewählt. Wie ist der Ablauf eines solchen Verfahrens?

Die VgV sieht vor, dass Architekten- und Ingenieurleistungen, die in den drei laufenden Oberstdorfer Verfahren zum Tragen kommen, in der Regel im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Nach der europaweiten Bekanntmachung des Vergabeverfahrens kann jedes interessierte Unternehmen einen Teilnahmeantrag abgeben. Mit dem Teilnahmeantrag übermitteln die Unternehmen die vom öffentlichen Auftraggeber geforderten Informationen für die Prüfung ihrer Eignung. Nur diejenigen Unternehmen, die vom öffentlichen Auftraggeber nach Prüfung der übermittelten Informationen dazu aufgefordert werden, können ein Angebot einreichen. Der öffentliche Auftraggeber kann die Zahl geeigneter Bewerber, die nach dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, begrenzen.

Der Ablauf ist streng geregelt und sieht gesetzlich festgelegte Fristen vor. Die Vergabeunterlagen sind sehr umfänglich und bilden neben der detaillierten Aufgabenstellung auch die Wertungskriterien und die Vertragskonditionen ab. Wenn die Unterlagen vollständig sind kann die europaweite Ausschreibung veröffentlicht werden. Der mehrmonatige Ablauf stellt sich dann üblicherweise wie folgt dar:

1. Veröffentlichung der Bekanntmachung im europäischen Amtsblatt Tenders Electronic Daily
2. Bewerbungszeitraum 30 Tage
3. Vorauswertung der Teilnahmeanträge
4. Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots
5. Zeitraum zur Kalkulation/Erstellung des Erstangebots mindestens 25 Tage
6. Auswertung der Erstangebote und Einladung der Bieter zum Verhandlungsgespräch
7. Verhandlungsgespräche
8. Aufforderung zur Einreichung des endgültigen Angebots
9. Zeitraum zur Kalkulation/Erstellung des endgültigen Angebots
10. Auswertung der endgültigen Angebote
11. abschließende Vergabedokumentation und Vergabeempfehlung
12. Vergabebeschluss des Marktgemeinderats
13. Information der unterlegenen Bewerber und Bieter
14. „Stillhaltefrist“ vor Zuschlagserteilung 10 Tage
15. Zuschlagserteilung

Wie Sie sehen, ein sehr aufwändiger, zeitintensiver und langwieriger Prozess, der zudem hohe inhaltliche und rechtliche Ansprüche stellt. Er gewährleistet aber ein rechtssicheres Verfahren und einen ergebnisoffenen Wettbewerb zwischen den Bewerbern und Bietern. Ziel ist immer, den Leistungspartner zu finden, der am besten Ihre individuelle Aufgabenstellung erfüllt.

Und wie kommt es dann zur Entscheidung des Auftraggebers?

Die Entscheidung ergibt sich aus dem Verhandlungsgespräch und der Abgabe des endgültigen Angebots. Die Bieter müssen im Verhandlungsgespräch regelmäßig Maßnahmen zur Sicherstellung der Projektziele bezüglich Qualitäten und Quantitäten, Kosten und Terminen darstellen. Weiterhin werden die Projektanalyse und das Honorarangebot bewertet. Aus dieser Aufzählung können Sie sehen, dass es gerade bei der Vergabe von Planungsleistungen längst nicht nur um das Honorar geht, sondern großer Wert auf die Qualität der Leistung gelegt wird.

Anhand einer Punktevergabe durch das Wertungsgremium ergibt sich schließlich eine Vergabeempfehlung, die durch Beschluss des Marktgemeinderats zur Auftragsvergabe führt. Den Zuschlag wird letztlich derjenige Bieter erhalten, der das Angebot mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, also das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hat. Und das wirtschaftlichste Angebot ist eben nicht zwangsläufig das billigste Angebot. Auch wenn diese beiden Attribute gern vermischt oder gar verwechselt werden – diese Unterscheidung ist im Vergaberecht essenziell.

Was reizt Sie persönlich am Vergaberecht?

Wir sind uns bewusst, dass wir mit unserem fünfköpfigen interdisziplinären Vergabeteam einen wesentlichen Grundstein für den Projekterfolg legen. Dieser Verantwortung, auf der Grundlage des Vergaberechts ein professionelles Planungsteam von Architekten und Ingenieuren für millionenschwere Projekte unserer öffentlichen Auftraggeber zusammenzustellen, stellen wir uns. Viele verdrehen beim Stichwort „Vergaberecht“ die Augen, weil sie vorrangig den Aufwand und die formalen Anforderungen sehen; das ist nicht von der Hand zu weisen. Für uns jedoch stehen die Gestaltungsmöglichkeiten und Chancen eines Vergabeverfahrens im Vordergrund. Diese loten wir immer wieder neu aus und betreuen so jedes Jahr rund 120 Verfahren zur Vergabe von Planungsleistungen – von der Bekanntmachung bis zur Zuschlagserteilung.

Eine große Herausforderung für öffentliche Auftraggeber mit teilweise hohen Hürden. Hier greifen wir gerne auf externe Fachkompetenz zurück. Vielen Dank also an Herrn Reichelt und sein Team der Hitzler Ingenieure.

am 11.07.2019

Neubau Oberstdorf Therme: Preisgericht prämiert vier Entwürfe

Preisgericht

Im Projekt Neubau Oberstdorf Therme wurde ein nächster Meilenstein erreicht. Das Preisgericht des Architektenwettbewerbs hat die vier Entwürfe prämiert, die die Vorgaben aus Oberstdorf am besten erfüllen.

Für Begeisterung im Gremium der Preisrichter sorgte die Qualität der Bearbeitung und die überraschende Vielfalt der Lösungsmöglichkeiten. Die Herausforderung ist dabei eine kompakte Lösung am bestehenden Standort zu entwickeln, die sich städtebauliche harmonisch einbindet und gesamtkonzeptionell die Vorgaben aus dem Raum- und Funktionsprogramm berücksichtigt. Inhaltlich galt es für die Entwurfsverfasser sich mit den Themen Tiefgarage und Vorplatzgestaltung, Badelandschaft, dem Sauna- und Wellnessbereich, einem gastronomischen Angebot, einem umfangreichen und funktionalen Technikbereich sowie der Freiflächengestaltung zu beschäftigen.

In drei Wertungsrunden wurden die Wettbewerbsbeiträge vom Preisgericht Anfang Juli bewertet und die Auswahl auf fünf Entwürfe reduziert. Neben den städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten beurteilte die Jury auch die architektonischen und gestalterischen Qualitäten. Die funktionale Anforderung der Erschließung, Organisation und Orientierung sowie die Wirtschaftlichkeit der Investition und der voraussichtlichen Gebäudenutzungskosten hatten Priorität für die Kurbetriebe Oberstdorf als Bauherr der neuen Therme.

Ein Entwurf erhielt auf Grund außergewöhnlicher architektonischer Leistungen einen Anerkennungspreis. Die Reihenfolge und die Verteilung der Preisträger bildete das Gremium einstimmig. Für die Weiterentwicklung des Projektes werden bei den vier prämierten Entwürfen klare Vorteile und hohes Realisierungspotential gesehen. Zwei Entwürfe kürten die Preisrichter mit dem 1. Platz.

Platz 1: Löhle Neubauer Architekten BDA pmbb, Augsburg
Platz 1: Auer Weber Assoziierte GmbH, Stuttgart
Platz 2: Behnisch Architekten GbR, München
Platz 4: asp Architekten GmbH, Stuttgart
Anerkennung: DBCO GmbH, Münster

Mit dem Abschluss des Wettbewerbes befindet sich der Auslober automatisch im sogenannten „nachgeschalteten VgV-Verfahren“. Dieses Verfahren ist bei Planungsaufträgen im oberschwelligen Bereich für öffentliche Auftraggeber notwendig. Es ermöglicht dem Bauherren und dem Markt Oberstdorf im weiteren Schritt, mit den Architekten der vier prämierten Entwürfe in Verhandlungsgespräche zu treten. Kernaufgabe dieser Verhandlungen wird sein, die Entwürfe auf die qualitativen und quantitativen Ansprüche des Marktes Oberstdorfs bedarfsgerecht anzupassen. Ziel der Verhandlungen ist es insbesondere, die Größe und damit unmittelbar die Kosten der neuen Therme auf eine realisierbare und wirtschaftliche Lösung anzupassen. Im letzten Schritt wird über eine Bewertungsrunde der Architekt ausgewählt werden, der dann die künftige Therme in Oberstdorf bauen wird.

Neben dem Architekten sollen Ende des Jahres auch die Fachplaner feststehen, die dann gemeinsam an der Bearbeitung der nächsten Planungstiefe, der Leistungsphase 2 (Vorplanung) arbeiten.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge können bis zum 25.07.2019 im Oberstdorf Haus eingesehen werden. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung fand am Freitag, den 12.07.2019 um 15 Uhr im Saal Breitachklamm, Oberstdorf Haus statt.

Für den intensiven Austausch, den konstruktiven Diskussionen und den zielführenden Entscheidungsprozess möchten sich die Kurbetriebe Oberstdorf herzlich bedanken. Der Dank gilt insbesondere auch der professionellen Wettbewerbsbetreuung durch die Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH.

1. Platz Auer und Weber
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1. Platz Auer und Weber

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1. Platz_Löhle Neubauer
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1. Platz_Löhle Neubauer

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2. Platz_Behnisch Architekten

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4. Platz ASP Architekten klein

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Modelle der Preisträger
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Modelle der Preisträger

Architektenwettbewerb

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am 27.06.2019

Architektenwettbewerb Neubau Therme

Architektenwettbewerb Modell

Ein Einblick in die einzelnen Phasen des Architektenwettbewerbs Neubau Therme - von der Bürgerbefragung über das Preisgericht bis zur Architektenausstellung.

Als im Frühjahr 2016 im Rahmen einer Marktstudie die Bedürfnisse der Gäste in Bezug auf einen Thermen-Neubau in Oberstdorf untersucht wurden, haben sich bereits wesentliche Rahmenbedingungen für den Architektenwettbewerb ergeben. Nicht nur der Bedarf für ein neues, innovatives und dennoch authentisches Bade-, Wellness- und Saunaangebot wurde ermittelt, sondern auch grundlegende Funktionen und Attraktionen, die eine neue Therme in Oberstdorf beinhalten sollte. Insgesamt wurden 1.100 Bürger, Tages- und Übernachtungsgäste nach ihren individuellen Vorstellungen befragt.

Das Raum- und Funktionsprogramm

Mit diesen Erkenntnissen wurde ein Raum- und Funktionsprogramm entwickelt, welches fester Bestandteil der Auslobung zum Architektenwettbewerb wurde. Mit der Wettbewerbsbetreuung wurde die Firma Constrata aus Bielefeld beauftragt. Als Marktführer im Bereich Projektmanagement für Schwimmbäder und Wasserfreizeitanlagen bringt das Unternehmen große Kompetenz im Bereich von Architektenwettbewerben mit. Zusammen mit dem Marktgemeinderat und weiteren Vertretern aus Tourismus und Wirtschaft haben die Kurbetriebe Oberstdorf, als Bauherr der neuen Therme, auch bereits über Designrichtlinien und Alleinstellungsmerkmale sowie baurechtliche Anforderungen diskutiert. Die Oberstdorfer Fraktionen haben im November 2018 zusätzlich einen wertvollen Beitrag zum Raum- und Funktionsprogramm geleistet und die Inhalte intensiv diskutiert. Die Erkenntnisse aus diesem strukturierten Prozess finden sich in der Auslobung wieder, die zur Grundlage der Architekten wurde.

Die teilnehmenden Architekten

Über ein europaweites Verfahren wurde der Architektenwettbewerb der neuen Therme im Dezember 2018 ausgeschrieben und anhand zahlreicher Kriterien und Mindestanforderungen insgesamt 20 Architekten ausgewählt. Dabei sind sowohl die Objekt- als auch die Freianlagenplanung Teil des Wettbewerbs. Die Architekten hatten bis Anfang Juni 2019 Zeit, sich intensiv mit der komplexen Aufgabenstellung aus Oberstdorf zu beschäftigen und die Wettbewerbsarbeiten abzugeben. Insgesamt haben 16 Architekturbüros aus ganz Deutschland die Gelegenheit genutzt und ihren individuellen Entwurf fristgerecht eingereicht.

Das Preisgericht

Am 09.07.2019 wird ein entscheidender Meilenstein erreicht – die Sitzung des Preisgerichts. Im ersten Schritt erstellt Constrata den Vorprüfbericht für jeden der 16 Entwürfe. Hier wird überprüft, ob die Rahmenbedingungen der Auslobung sowie die baurechtlichen Bestimmungen im Bäderbau eingehalten wurden. Des Weiteren wird die Einhaltung der Bauleitplanung überprüft und ein Kostenrahmen ermittelt.

Das Preisgericht hat die Aufgabe, aus den 16 Entwürfen die vier besten zu prämieren. Dabei spielen neben den vorgenannten Kriterien die Architektur und die standortbezogenen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Sechs renommierte Architekten aus Süddeutschland übernehmen dabei die Aufgabe der Fachpreisrichter. Die fünf Sachpreisrichter aus Politik und Verwaltung übernehmen die Bauherrenvertretung.

Das Verhandlungsverfahren

Auf Grund des oberschwelligen Auftragswertes der Architektenleistungen für das Projekt „Neubau Therme“ ist neben der europaweiten Ausschreibung auch das sogenannte VgV-Verfahren (Vergabeverordnung) notwendig. Mit den Architekten der vier prämierten Entwürfe werden im Anschluss Verhandlungen geführt. Neben der Wettbewerbsleistung werden hier auch die Projektorganisation, die Sicherstellung der Projektziele sowie das Honorarangebot anhand einer Wertungsmatrix bewertet. Der Bieter mit der höchsten Punktezahl soll Ende September 2019 durch den Marktgemeinderat beauftragt werden.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird am Freitag, den 12.07.2019 um 15 Uhr offiziell eröffnet. Hierzu dürfen wir Sie herzlich in den Saal Breitachklamm im Oberstdorf Haus einladen. Die Ausstellung wird bis zum 26.07.2019 zu den Öffnungszeiten des Oberstdorf Hauses im Foyerbereich zu besichtigen sein.

am 03.05.2019

Neue Therme, (n)euer Name!

Namensfindung Therme

Mit dem Neubau der Therme in Oberstdorf soll auch ein moderner, zum Angebot passender Name entstehen.

Authentisch, Natürlich und Vielfältig sind die Schwerpunkte, die die Planungen der „Neuen Therme Oberstdorf" begleiten. Ziel ist es, bis zum Frühjahr 2023 am gleichen zentralen Standort eine neue Wohlfühl-Oase mit attraktivem Angebot zu schaffen, die sich harmonisch ins Ortsbild einfügt und Gästen wie Einheimischen gleichermaßen einen Ort der Entspannung und des Wohlbefindens bietet.

Seit Monaten ist das Thema „Neue Therme Oberstdorf“ in der Marktgemeinde präsent und wird leidenschaftlich diskutiert. Das ist auch gut so, denn schließlich hat die Einrichtung für die Bürger wie für die Gäste eine enorm hohe Relevanz.

Das neue Bade-, Sauna- und Wellnessangebot wird zeitgemäß, attraktiv und authentisch mit ortstypischen und regionalen Materialien geplant. Der moderne und zeitlose Charakter des neuen Bades wird Wärme und Behaglichkeit ausstrahlen und umfasst u. a. folgende Angebote:
• authentischer Saunabereich mit Garten, Bergpanorama und Solebecken in Form eines Infinity-Pools
• umfangreicher Wellnessbereich für Erholungssuchende
• größerer Kinder- und Familienbereich
• multifunktionales 25-Meter-Becken
• höhenverstellbares Kurs- und Lehrschwimmbecken
• qualitativ hochwertiges Schul- und Vereinsschwimmen
• Gastronomie mit regionalem Angebot

Eine eigene Bushaltestelle sowie die zentrale Lage sorgen für eine schnelle und unkomplizierte Erreichbarkeit zu Fuß oder mit dem Ortsbus. Eine Tiefgarage bietet Besuchern mit Auto mehr Komfort und minimiert zugleich die Lärmbelastung. Das Gebäude wird sich flächenmäßig an der ehemaligen Therme orientieren und sich architektonisch stimmig ins Ortsbild einfügen.

Diese Angebote sind das Ergebnis einer Einwohner- und Gästebefragung aus dem Frühjahr 2016. Damals wurden 550 Einheimische und 536 Gäste im Bezug auf ihr Nutzungsverhalten bzgl. der bisherigen Therme sowie zu ihren Wünschen für die Ausstattung eines neuen Bades befragt.

Die in der Befragung genannten Wünsche an das Angebot eines neuen Bades flossen direkt in die Bedarfsplanung ein und sind Grundlage des aktuellen Konzepts für den Neubau.

Bürgerbeteiligung Namensfindung „Neue Therme Oberstdorf“

Nun haben alle Oberstdorfer sowie Gäste die Möglichkeit, sich auch beim Prozess der Namensfindung einzubringen. Machen Sie mit und schlagen Sie einen Namen für Oberstdorfs neue Wohlfühl-Oase vor! Mit etwas Glück trägt diese dann die kommenden Jahrzehnte den Namen, den Sie vorgeschlagen haben.

Jeder Bürger, aber auch Gäste, haben nun bis zum 27. Mai 2019 Zeit, eigene Vorschläge für einen passenden Namen einzureichen. Bitte füllen Sie dazu eine der Teilnahmekarten (im aktuellen Oberstdorfer Ausgabe Mai auf Seite 6 sowie in der Tourist Information des Oberstdorf Hauses) vollständig aus und werfen diese in die dafür vorgesehene Box in der Tourist Information des Oberstdorf Hauses ein.

Alle bis zum 27. Mai 2019 eingegangenen Vorschläge werden in einem ersten Schritt anonymisiert von einem Gremium aus Tourismus, Politik, Verbänden und Interessengruppierungen bewertet. Dieses Gremium wählt anhand verschiedener Kriterien drei Vorschläge aus, die markenrechtlich geprüft werden und über die anschließend im Marktgemeinderat beraten und entschieden wird.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und sind sehr gespannt auf kreative und zunkunftsfähige Vorschläge.

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen für die Bürgerbeteiligung zur Namensfindung

am 16.01.2019

Ein aufwändiger Rückbau steht bevor

3D-Model Oberstdorf Therme

Kurzer Einblick in die einzelnen Phasen des Rückbaus - von der Bausubstanzuntersuchung über die Ausschreibung zum Ablauf des Rückbaus.

Die Planungen für den selektiven und verwertungsorientierten Rückbau der Oberstdorf Therme haben mit der Schließung der Therme im August 2018 bereits begonnen. Aufgrund der Vornutzung des Gebäudes und des Baujahres waren in der Bausubstanz Schad- und Störstoffe zu erwarten, die bei einem Rückbau von abfallrechtlicher, arbeitssicherheitstechnischer oder kostenrelevanter Bedeutung sind. Dies betrifft im Wesentlichen den Altbau aus dem Jahr 1971. Aber auch beim Anbau Süd (Saunabereich, Außensaunen und Außenbecken), der 1997 hinzukam und dem Anbau Ost (Attraktionsbecken, Kinder- und Familienbereich sowie Wintergarten) aus dem Jahr 1999, konnte schadstoffhaltiges Dämmmaterial nicht ausgeschlossen werden.

Für den Rückbau der Therme war daher eine Bausubstanzuntersuchung notwendig, welche von einem regionalen Fachunternehmen mit Spezialgebiet Altlasten, Gebäudeschadstoffe und Bodenschutz durchgeführt wurde. Das resultierende, ausführliche Gutachten daraus liegt aktuell der öffentlichen Ausschreibung für den Rückbau bei. Neben einer umfangreichen Sichtprüfung wurden dafür insgesamt 28 Bohrkerne aus Boden und Wänden entnommen und im Labor untersucht.

Das Ergebnis der Bausubstanzuntersuchung hat dabei erste Vermutungen bestätigt und, für einen Bau aus dem Jahr 1971 zu erwarten, Schadstoffe im üblichen Umfang identifiziert. Der mehrfach festgestellte, baufällige Zustand diverser Gebäude- und Technikteile wurde abermals bestätigt.

Der Umfang des komplexen Gebäudes sowie der ökologisch verträgliche Rückbau geben damit auch monetäre und zeitliche Maßgaben vor. Nach der Entkernung des Gebäudes erfolgt demzufolge zunächst die fachgerechte Trennung von diversen Materialchargen mit anschließendem Recycling und Entsorgung. Die behördlichen Auflagen sind hier entsprechend hoch angesetzt. Im Anschluss daran erfolgt die vollständige Entkernung sowie der maschinelle Rückbau, mit dem Ziel, hochwertiges Recyclingmaterial in Form von Beton- und Ziegelbruch zu produzieren, das einer Verwertung zugeführt werden kann. Weitere, aufwändige Phasen des Rückbaus sind u.a.:

  • Restentleerung, Reinigung, Stilllegung, Ausbau und Entsorgung von Tanks (u.a. 2 x Heizöltanks à 50.000 m³ und 2 x Gastanks à 100.000 m³)
  • Entfernung und Entsorgung von Heizungs- und Lüftungsanlagen, Wasser- und Elektroinstallation, Schwimmbad- und Saunatechnik
  • Entfernung aller Einbauten aus Holz und Metall, d.h. nicht mineralische Bestandteile (Entkernung)
  • Sicherstellung der Statik von Wänden und Decken im Bereich des Blockheizkraftwerks (BHKW) und Fernwärmeanlage, die in den Neubau integriert werden soll und somit erhalten werden muss
  • Teilrückbau des Schornsteins, welcher für das BHKW benötigt wird
  • Maschineller Rückbau der Gebäudesubstanz, Trennung der verschiedenen verwertbaren Materialchargen (Ziegel, Beton, Estrich, Metallträger)

Auf Basis des geschätzten Auftragswertes der Gesamtleistung sind wir als kommunaler Auftragsgeber verpflichtet, die Bauleistungen für den Rückbau öffentlich auszuschreiben. Aktuell haben einige Rückbauunternehmen bereits ihr Interesse bekundet und an einer verpflichtenden Besichtigung des Gebäudes teilgenommen.

am 27.12.2018

Was uns in 2019 erwartet

Weihnachtsgruß 2019

Traditionell ist die Zeit zwischen den Jahren gut geeignet, um Bilanz zu ziehen, aber auch, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Das gilt auch für die Oberstdorf Therme.

In den vergangenen Monaten wurde seit der Schließung im August viel gearbeitet und geleistet. Hinter den geschlossenen Türen laufen die Vorbereitungen für den Rückbau auf Hochtouren. Das Jahr 2019 wird aber nicht weniger arbeitsreich. Im Frühjahr wird mit dem Rückbau der Oberstdorf Therme begonnen und wir verabschieden uns endgültig von 46 Jahren Thermengeschichte.

Auf reges Interesse stößt bereits der Architektenwettbewerb. Wenn Ende Januar die 20 Architekten feststehen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen, beginnt die eigentliche Arbeit. Denn den Teilnehmern stehen intensive Monate der kreativen Planung bevor, ehe wir Ende Juli gespannt die Resultate sichten können. Dann nämlich sollen die 20 Entwürfe der Architekten präsentiert und prämiert werden. „Wir freuen uns bereits darauf, welche architektonischen Lösungen wir auf unser komplexes Bauvorhaben erwarten dürfen und wie die Architekten dies visuell umsetzten“, so 1. Bürgermeister Laurent O. Mies. Nach dem anschließend notwendigen Vergabeverfahren wird dann im September der finale Architekt unserer neuen Therme feststehen. Mit der zweiten Leistungsphase der Architekten, der Vorplanung, kann dann begonnen werden.

Parallel dazu erfolgt der Rückbau der Oberstdorf Therme. Bei einem solch komplexen Gebäude aus dem Jahr 1971 und der darin verbauten umfangreichen Anlagentechnik sind die Vorgaben für den Abbruch sehr hoch. Auch beim Rückbau von schadstoffhaltigen Gebäudeteilen, die etwa Asbest oder chromhaltigen Beton beinhalten, ist ein höherer Aufwand zu erwarten. Daher spricht man auch nicht mehr von Abrissarbeiten, sondern von einem verwertungsorientierten, selektiven Rückbau inkl. Schadstoffentkernung, mechanischem Abbruch der mineralischen Bausubstanz und fachgerechter Entsorgung. Die Zielsetzung solcher Maßnahmen ist mittlerweile möglichst sortenrein zu trennen, zu recyceln und ggf. Materialien wiederzuverwenden. Dafür liegt uns ein umfangreiches Gutachten zur Bausubstanz der Therme vor. Die Rückbaumaßnahmen sind derzeit öffentlich ausgeschrieben und sollen im Februar vergeben werden.

Weiter sollen Anfang des Jahres die Leistungen eines Projektsteuerers ausgeschrieben und vergeben werden. Der Projektsteuerer wird bis zum Abschluss des Projekts die Aufgabe haben, den Bauherren in den umfassenden Aufgaben und Prozessen zu begleiten. Auch das Förderwesen und die europaweiten Ausschreibungen für die Fachplaner (Elektrotechnik, Heizung-, Lüftung und Sanitär sowie Statik) werden die Tätigkeitsfelder des Projektsteuerers in diesem Jahr sein.

Das Projekt „Neue Therme Oberstdorf“ erreicht im Jahr 2019 zahlreiche neue Projektphasen. Gerne halten wir Sie hier auf diesem Blog auf dem Laufenden über die aktuellen Arbeiten und Fortschritte.

Das Projektteam wünscht Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundes und glückliches neues Jahr 2019!

am 12.12.2018

Angebot für Gäste mit Allgäu Walser Premium Card

Allgäu Walser Premium Card

Ein öffentliches Bade-, Wellness- und Saunaangebot gehört seit über vier Jahrzehnten zur touristischen Vielfalt der Marktgemeinde Oberstdorf. Bis zur Fertigstellung der neuen Therme gibt es alternative Angebote.

Fortan können unsere Gäste alternative Erholungsorte zu vergünstigten Preisen nutzen. Inhaber der Allgäu Walser Premium Card erhalten für die Übergangszeit Ermäßigungen in den benachbarten Erlebnisbädern „Wonnemar“ und „Aquaria“.

Ermäßigung auf Eintrittspreise im „Wonnemar“ und „Aquaria“
Der Tourismus ist von großer Bedeutung für Oberstdorf. Aus diesem Grund sorgen wir dafür, dass sich unsere Gäste in unserer Marktgemeinde rundum wohl fühlen. Die Schließung der Therme stellte uns hier vor eine Herausforderung. Denn für die Übergangszeit bis zur Eröffnung der neuen Therme gibt es innerhalb von Oberstdorf kein adäquates, öffentliches Ersatzangebot. Deshalb wurde nach Lösungen gesucht, um auch hier den Tourismus weiter zu fördern.

Gesucht, gefunden! Allen Übernachtungsgästen macht Tourismus Oberstdorf nun ein attraktives Angebot. Denn bei Vorlage einer Allgäu Walser Premium Card erhalten Oberstdorfer Gäste eine Ermäßigungen von 2,50 € in den Erlebnisbädern Wonnemar in Sonthofen sowie Aquaria Oberstaufen.
Dieses Angebot gilt für alle Jahrgangsstufen und bezieht sich auf alle Eintrittsmodelle. Für die Kosten der Ermäßigungen kommen die Kurbetriebe Oberstdorf auf. Das Angebot ist gültig bis zur Fertigstellung des Thermenneubaus in Oberstdorf. Dann können wir unseren Gästen wieder ein eigenes Bade-, Wellness- und Saunaangebot unterbreiten

Vorteile mit der Allgäu Walser Premium Card
Übernachtungsgäste von Oberstdorf erhalten von ihrem Gastgeber eine Karte, die eine Vielzahl kostenloser oder ermäßigter Leistungen in Oberstdorf und Umgebung bereithält. Sie nennt sich Allgäu Walser Premium Card und ist ein Angebot der Gemeinde, um den Aufenthalt in Oberstdorf noch attraktiver und vorteilhafter zu gestalten.
Zu den Leistungen zählen kostenlose Angebote wie der Gästebegrüßung im Oberstdorf-Haus, geführte Tages- und Halbtageswanderungen, Ortsführungen, ein Besuch des Eisstadions oder die Nutzung der innerörtlichen Buslinien. Darüber hinaus kommen Übernachtungsgäste mit der Karte in den Genuss, auf ausgewählten öffentlichen Parkplätzen kostenfrei zu parken. Und schließlich können mit der Allgäu Walser Premium Card vielerlei ermäßigte Angebote auf touristische Infrastruktur wahrgenommen werden.
Eine ausführliche Übersicht zu allen Vorteilen der Allgäu Walser Premium Card sowie weitere Informationen erhalten Sie unter www.oberstdorf.de/allgaeu-walser-premium-card.

Wir freuen uns, für den Projektzeitraum eine Lösung für unsere Übernachtungsgäste gefunden zu haben. Und gleichzeitig freuen sich alle Beteiligten auf den Zeitpunkt, wenn Oberstdorf wieder seine eigene Wellnessoase hat …

am 27.11.2018

Möge das beste Konzept gewinnen

Architektenwettbewerb

Es ist der erste Meilenstein auf dem Weg zur neuen Therme Oberstdorf: Die Auslobung des Architektenwettbewerbs. Nun dürfen wir alle gespannt sein, welche Konzepte für den Thermenneubau im Herzen der Marktgemeinde eingereicht werden.

Warum ist ein Ideen-Wettstreit wichtig?

Der Bau einer neuen Therme im Herzen der Marktgemeinde Oberstdorf bringt viele Anforderungen mit sich. Zwar sind wichtige Rahmenfaktoren von uns als Bauherr bereits definiert und vorgegeben, trotzdem gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Errichtung des späteren Gebäudes. Um den für Oberstdorf und alle Einwohner optimalen Entwurf zu finden, veranstalten wir als Bauherr deshalb einen Architektenwettbewerb (auch Planungswettbewerb genannt). Gesucht wird das beste Konzept im Rahmen der beschriebenen Anforderungen.

Grundlage für die Ausschreibung ist der Gemeinderatsbeschluss vom 21.11.2018. Und dieser war eindeutig: Mit nur einer Gegenstimme wurden die Rahmenpunkte für den Ideen-Wettstreit bestätigt. Er findet im Zeitraum Dezember 2018 bis September 2019 statt. Damit hat für das Bauvorhaben die Planungsphase begonnen, in der wichtige Weichen gestellt werden, um pünktlich den ersten Spatenstich setzen zu können. Ein wichtiger Bestandteil dieser Phase ist die Entwurfsplanung des Wettbewerbssiegers, die im März 2020 feststehen wird.

Wie läuft der Architektenwettbewerb genau ab?

Der Architektenwettbewerb erfolgt in Form einer EU-weiten Ausschreibung. Die Auslobung stellt gleichzeitig den Leitfaden für teilnehmende Architekten dar. Aus dem zunächst offenen Verfahren werden bis zu 20 Teilnehmer für dieWettbewerbsteilnahme zugelassen. Sofern sich mehr als 20 Teilnehmer bewerben, wird unter notarieller Aufsicht gelost. Eine Abgabe der geforderten Planungsunterlagen sowie eines Modells ist bis Juni 2019 möglich.

Um das beste Konzept zu bestimmen, wurde ein Preisgericht gebildet. Es besteht aus sechs Fachpreisrichtern (Architekten) sowie fünf Sachpreisrichtern (örtliche Vertreter aus Politik und Verwaltung). Ihnen wird die verantwortungsvolle und sicherlich nicht leichte Aufgabe zukommen, den Wettbewerbssieger zu bestimmen. Gesucht wird eine anspruchsvolle architektonische Lösung, die gleichzeitig den Bedürfnissen des Marktes und des Bauherrn entspricht.

Bereits Mitte Juli 2019 wird das Preisgericht eine Bewertung der eingereichten Planungsentwürfe vornehmen und den Sieger bekannt geben. Bis dahin werden weitere wichtige Weichen gestellt, um die neue Therme Oberstdorf zu realisieren. Parallel zum Architektenwettbewerb findet beispielsweise der Abriss des Bestandsgebäudes statt, um Platz für den späteren Neubau zu machen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Heizzentrale im Untergeschoss einschließlich Blockheizkraftwerk und Fernwärme dar, die auch für die künftige Therme genutzt werden soll. Die Bauphase für die Neue Therme Oberstdorf beginnt dann unter Einhaltung aller vergaberechtlichen Bedingungen und gesetzlicher Fristen sowie teilweise EU-weiter Ausschreibungsverfahren im Frühjahr 2021.

Pressemitteilung vom 21.11.2018.

Projekt-Team "Neue Therme Oberstdorf"

Prinzregenten-Platz 1
87561 Oberstdorf
Tel. 08322 700-1004
therme@oberstdorf.de